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Hanfpflanzen düngen: Die komplette Schritt-für-Schritt Anleitung

BIOLORA® Grow-Team · Februar 2025 · Aktualisiert April 2026 · Lesezeit: 8 Min.

Hanfpflanzen düngen Anleitung – Schritt-für-Schritt Dosierung mit BIOLORA®

Hanfpflanzen richtig zu düngen klingt komplizierter als es ist – wenn man die Grundprinzipien kennt. Viele Einsteiger machen denselben Fehler: zu viel, zu früh oder das falsche Produkt. Das Ergebnis sind Mangelerscheinungen oder Nährstoffbrand, die den Grow unnötig kompliziert machen. Dabei ist Hanfpflanzen düngen mit dem richtigen Wissen und dem richtigen Produkt gar nicht schwer. Diese Anleitung erklärt alles – von den ersten Tagen nach der Keimung bis zum Flush vor der Ernte – verständlich, praxisnah und direkt umsetzbar.

Grundlagen: Was Hanfpflanzen beim Düngen brauchen

Hanfpflanzen Nährstoffbedarf nach Wachstumsphase – NPK-Verhältnis Vegetations- und Blütephase

Die drei Hauptnährstoffe (Makronährstoffe)

Hanfpflanzen brauchen – wie alle Pflanzen – die drei Hauptnährstoffe Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K), abgekürzt NPK. Der Unterschied zu anderen Pflanzen liegt im Verhältnis dieser Nährstoffe und darin, dass sich dieses Verhältnis je nach Wachstumsphase stark verändert.

  • Wachstumsphase: Hoher N-Bedarf, moderates P und K → NPK ca. 3:1:2
  • Blütephase: Niedriger N, hoher P und K → NPK ca. 1:3:2
  • Spätblüte: Sehr wenig N, noch mehr K → NPK ca. 0:1:3

Mikronährstoffe – oft unterschätzt

Neben NPK brauchen Hanfpflanzen eine Reihe von Spurenelementen, die in kleinen Mengen entscheidend für die Pflanzengesundheit sind. Magnesium ist Bestandteil von Chlorophyll und essenziell für die Photosynthese. Calcium stärkt Zellwände. Eisen wird für die Chlorophyllsynthese benötigt. Mangan, Zink, Bor und Kupfer sind in noch kleineren Mengen notwendig. Ein vollständiger Hanf-Dünger wie BIOLORA® enthält alle diese Elemente.

Die Rolle des pH-Werts

Der pH-Wert des Gießwassers bestimmt, wie gut Hanfpflanzen Nährstoffe aufnehmen können. Außerhalb des optimalen Bereichs entstehen Mangelerscheinungen, auch wenn der Dünger korrekt dosiert wurde. Für Erde: pH 6,0–7,0. Für Coco: pH 5,8–6,3.

Schritt-für-Schritt: Hanfpflanzen richtig düngen

Schritt 1 – Den richtigen Dünger wählen

Für Einsteiger empfehlen wir einen All-in-One-Hanf-Dünger, der Grow und Bloom abdeckt. Das vermeidet das fehlerträchtige Umstellen zwischen verschiedenen Produkten. BIOLORA® ist genau für diesen Zweck entwickelt worden: vollständige Nährstoffversorgung, integrierter Wurzelaktivator, einfache Dosierung.

Schritt 2 – Gießwasser vorbereiten

pH-Wert des Leitungswassers messen (meist 7,2–8,0 in Deutschland). Mit pH-Down auf 6,2–6,5 (Erde) einstellen. Dann BIOLORA® mit der Dosierkappe abmessen und ins Wasser geben. Umrühren. pH nach dem Mischen erneut kontrollieren.

Hanfpflanzen düngen – Gießwasser pH-Wert einstellen und Dünger dosieren

Schritt 3 – Hanfpflanzen gießen

Großzügig gießen bis ca. 10–20% des Gießwassers als Abfluss (Runoff) am Topfboden austritt. Das spült überschüssige Nährstoffsalze aus dem Substrat. Untersetzer nach dem Gießen leeren – stehendes Wasser fördert Wurzelfäule.

Schritt 4 – Reaktion der Pflanze beobachten

Nach jeder Düngegabe die Pflanzen 24–48 Stunden beobachten. Dunkelgrüne, glänzende Blätter = gut. Gelbe Blätter von unten = Stickstoffmangel → Dosierung leicht erhöhen. Braune Blattspitzen = Nutrient Burn → Dosierung reduzieren und spülen.

Schritt 5 – Flush vor der Ernte

In den letzten 7–14 Tagen vor der Ernte: kein Dünger mehr. Nur klares, pH-korrigiertes Wasser. Der Flush entzieht der Pflanze gespeicherte Nährstoffe, was Geschmack und Aroma der Ernte verbessert.

Dosierungstabelle: Hanfpflanzen düngen mit BIOLORA®

PhaseBIOLORA® DosierungHäufigkeitpH (Erde)
Keimling (Wo. 1–2)kein Dünger6,0–6,5
Jungpflanze (Wo. 3–4)2–3 ml / 1 L1× / Woche6,0–6,5
Vegetationsphase (Wo. 5–8)5 ml / 1 L2× / Woche6,2–6,8
Frühblüte5 ml / 1 L2× / Woche6,2–7,0
Vollblüte6–7 ml / 1 L2× / Woche6,5–7,0
Spätblüte4 ml / 1 L1× / Woche6,5–7,0
Flushkein Düngernur Wasser6,5–7,0

Häufige Mangelerscheinungen bei Hanfpflanzen und ihre Ursachen

Hanfpflanzen Nährstoffmangel erkennen – gelbe Blätter als Stickstoffmangel Zeichen

Gelbe Blätter (von unten nach oben)

Ursache: Meist Stickstoffmangel. Kann auch durch falschen pH-Wert verursacht werden, der die N-Aufnahme blockiert.
Lösung: Zuerst pH prüfen. Wenn pH korrekt: Dosierung leicht erhöhen.

Braune, verbrannte Blattspitzen

Ursache: Nutrient Burn durch Überdosierung oder zu hohen EC-Wert.
Lösung: Dosierung auf die Hälfte reduzieren, 2–3 Mal mit klarem Wasser spülen, dann langsam wieder steigern.

Hellgrüne Blätter mit dunkelgrünen Adern (Chlorose)

Ursache: Eisenmangel oder Magnesiummangel – beides kann durch zu hohen pH-Wert verursacht werden.
Lösung: pH auf 6,0–6,5 senken. Wenn kein schneller Fortschritt: Magnesium-Foliarspray erwägen.

Lilafarbene Tönung der Blätter und Stängel

Ursache: Phosphormangel in der Blütephase oder bei sehr kühlen Temperaturen.
Lösung: Phosphorversorgung sicherstellen (in BIOLORA® enthalten), Temperatur über 18°C halten.

FAQ – Hanfpflanzen düngen

Häufig gestellte Fragen zu diesem Thema. Klicken Sie auf eine Frage, um die Antwort anzuzeigen.

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